Jeder von uns hat sicherlich schon davon gehört, hat Bekannte oder Freunde oder ist sogar selbst davon betroffen. Es stört etwas am eigenen Gesicht – häufig ist es die Nase oder sind es die Ohren. Vor allem in der Pubertät oder im frühen Erwachsenen-Alter sind viele nicht mit ihrem Äußeren zufrieden. Einige lernen damit zu leben –andere nicht. Vision.Salzburg hat bei Schönheitschirurg Dr. Alexander Papp nachgefragt.

Herr Dr. Papp, viele von uns sehen sich am Morgen in den Spiegel und es stört sie entweder ein ungleich abstehendes Ohr oder der Höcker auf der Nase. Für einige wird das zu einem massiven Problem. Kann man hier den betroffenen Personen helfen?

Wie Sie schon richtig sagten – viele, oder noch besser, alle von uns haben Mankos was die Ästhetik betrifft. Niemand von uns ist perfekt.

Die Nase ist zum Beispiel der häufigste Anstoß für eine permanente Unzufriedenheit. Hier kann es sich um gravierende Deformierungen handeln, die jemanden ohne Zweifel jedes Mal bei einem Blick in den Spiegel sehr stören und den Weg zum plastischen Chirurgen vorgeben. Kleinere Unebenheiten oder Deformierungen, die ja häufig vorkommen, stören den einen mehr, den anderen aber gar nicht.

Für mich ist wichtig, dass die betroffenen Personen wissen, dass sie sich mit diesem Problem nicht arrangieren müssen. Ich sehe es als die Aufgabe von uns plastischen Chirurgen, hier den Menschen zu helfen bevor diese negative Selbstwahrnehmung zum Problem wird. Ein guter plastischer Chirurg ist meiner Meinung nach nicht nur gut bei der Durchführung der OP – er muss sich auch mit dem Patienten intensiv auseinandersetzen und versuchen sich in ihn hinein zu fühlen.

Wichtig ist mir vor allem, dass die Betroffenen wissen, man kann oft auch mit nur kleinen Korrekturen das für sie existente Problem ganz einfach verschwinden lassen.

Und trotzdem ist es für die betroffenen Personen ein großer Eingriff, schließlich betrifft er das Gesicht. Auf was achten Sie im Besonderen?

Es ist wichtig, dass man den Patienten nur von seinem Problem befreit – nicht aber von seinen individuellen Gesichtszügen!

Die Nase ist der Mittelpunkt des menschlichen Gesichts. Ihre Form wird von Generation zu Generation genetisch vererbt und beeinflusst maßgeblich unser Erscheinungsbild und verleiht dem Gesichtsausdruck Persönlichkeit.

Eine Nasenkorrektur verändert bis zu einem gewissen Grad das Gesicht. Nasenkorrekturen müssen daher mit besonderer Vorsicht, Feingefühl und Phantasie geplant, und von erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden.

Welche Methoden bieten Sie hier an?

Wir können kleine Korrekturen von Höckern zum Beispiel auch mit Fillern durchführen. Der Eingriff ist ambulant und dauert nicht länger als 60 Minuten. Wir formen die Nase indem wir mit Hyaluronsäure unterspritzen und die Ungleichheiten ausgleichen. Der Vorteil dieser Methode ist eindeutig, dass man sich an seine neue Nase gewöhnen kann und im Falle das Falles die Unterspritzung nach 6 bis 8 Monaten wieder verschwindet. Es ist sozusagen ein Selbsttest. Und auch wenig schmerzhaft.

Fehlbildungen der Nasenwände, Vernarbungen oder Verletzungen müssen jedoch operiert werden.

Wie sieht so eine Nasen-OP aus?

Sie wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und kann – je nach Ausmaß – zwischen 1 und 3 Stunden dauern. Kleinere Nasen-Ops können ambulant in unserer Praxis durchgeführt werden.

Die Tamponagen werden nach ca. ….Tagen gezogen und ca. ……Tage ist man wieder gesellschaftsfähig.

Können Sie unseren Lesern sonst noch einen Tipp mitgeben?

Wenn Sie sich mit Ihrer Nase nicht wohl fühlen – dann zögern Sie nicht sich einem Spezialisten anzuvertrauen. Es muss nicht immer eine OP sein, auch mit kleinen Eingriffen kann man große Veränderungen erzielen!

Und vergessen sie nicht: Sie sehen sich jeden Morgen im Spiegel – und danach sehen Sie sich mit ganz anderen Augen – und das steigert ihr Selbstwertgefühl.

 

Prof. Dr. Med. Christoph Papp & Dr. Med. Alexander Papp

Inssbrucker Bundesstraße 35, Tel.: 0676 53 53 531, www.drpapp.at